Lab-IT-Compliance und Validierung computergestützter Laborsysteme

Wir unterstützen Sie auf dem Weg
zur digitalen Transformation Ihres Labors!

Digitalisierung im Labor


Mit diesem Thema beschäftigen wir uns in unserem neuen Whitepaper „Digitalisierung von Laboren in den Life Sciences – noch viel Luft nach oben“. Laut einer Studie des Fraunhofer IPA gibt es bei der Digitalisierung von Laborprozessen noch viel Optimierungspotenzial. Oft treffen wir im Laboralltag noch auf viele analoge Prozesse und Tätigkeiten, die mit Hilfe von IT-Tools und Systemen oder auch Technologien, wie Augmented Reality, unterstützt und beschleunigt werden könnten. Dies würde für mehr Effizienz und Datenqualität im Labor sorgen. Zusätzlich gilt es Insellösungen mit Labor-Geräten und -Systemen verschiedenster Hersteller, die nicht oder nur in geringem Umfang miteinander kommunizieren, abzuschaffen.

Die Aufgaben und Themen rund um die Steigerung des Digitalisierungs-, Automatisierungs- und Vernetzungsgrads Ihres Labors sind komplex und vielschichtig.


Natürlich möchten die Führungskräfte und Angestellten im Labor die Digitalisierung weiter voranzutreiben. »Diesem Wunsch steht allerdings die Wirklichkeit im Weg«, sagt Studienautorin Milena Frahm von der Abteilung Laborautomatisierung und Bioproduktionstechnik am Fraunhofer IPA. »In vielen Laboren schreitet die Digitalisierung vor allem deshalb so langsam voran, weil es an Zeit, Geld und Schnittstellen mangelt.« Ein weiteres großes Hemmnis sahen die Befragten darin, die Akzeptanz aller Mitarbeitenden für digitale Lösungen zu gewinnen. Darüber hinaus gaben viele Laborangestellte und Führungskräfte an, zu wenig über die technischen Möglichkeiten neuer Technologien zu wissen, um sinnvolle IT-Einsatzgebiete für Labore erkennen zu können.

Hier sind IT-Spezialisten – wie die der DHC – gefragt, die nicht nur über das nötige IT-Know-how zu Systemen und Geräten verfügen, sondern auch fundierte Kenntnisse zu Laborprozessen, Fragen der IT-Compliance, Validierung und Qualifizierung sowie den besonderen Branchen-Anforderungen mitbringen. Denn Ihr Labor-Team soll trotz der Digitalisierungs-Initiative immer noch vorrangig Zeit für seine wertschöpfenden Tätigkeiten haben.


* Die Studie »Digitalisierungsstand und digitale Realität in Life-Science Laboren« gibt es kostenlos zum Download unter:
https://www.ipa.fraunhofer.de/de/Publikationen/studien/digitalisierungsstand-von-life-science-laboren.html

Whitepaper „Digitalisierung von Laborprozessen“

Was ist zu tun und wie kann die DHC hier unterstützen?

Wie kann die Digitalisierung von Laboren vorangetrieben werden?


Die Digitalisierung im Labor kann auf verschiedene Weisen vorangetrieben werden. Hier einige Beispiele, die dabei helfen können:

Einführung von Laborinformationsmanagementsystemen (LIMS)
LIMS sind speziell entwickelte Softwarelösungen, die die Verwaltung von Laborprozessen, Proben, Analysen und Daten automatisieren. Durch die Implementierung eines LIMS können Laborergebnisse effizient erfasst, verwaltet und ausgetauscht werden.

Automatisierung von Laborprozessen
Durch den Einsatz von Robotern und automatisierten Systemen können Routineaufgaben im Labor automatisiert werden. Dies erhöht die Effizienz, reduziert Fehler und ermöglicht eine schnellere Durchführung von Experimenten und Analysen.

Nutzung von Datenanalyse und künstlicher Intelligenz
Die Digitalisierung ermöglicht die Sammlung großer Datenmengen im Labor. Durch den Einsatz von Datenanalysemethoden und künstlicher Intelligenz können Muster und Zusammenhänge in den Daten erkannt werden, um Erkenntnisse und Vorhersagen zu generieren. Dies kann die Effektivität der Forschung und Entwicklung im Labor erhöhen.


Implementierung von elektronischen Laborbüchern (ELNs)
ELNs ersetzen herkömmliche Papierlabortagebücher durch elektronische Aufzeichnungen. Diese ermöglichen eine bessere Organisation, Suche und Weitergabe von Laborinformationen. ELNs bieten auch die Möglichkeit, Daten direkt mit anderen Systemen zu verknüpfen, wie z.B. LIMS oder Datenanalysetools.

Vernetzung und Integration von Systemen
Die Digitalisierung im Labor erfordert die Integration verschiedener Systeme, um nahtlosen Datenfluss und Kommunikation zu ermöglichen. Dazu gehören die Integration von Messgeräten, Analysesoftware, LIMS, ELNs und anderen relevanten Systemen.

Schulung und Weiterbildung des Personals
Um die Digitalisierung im Labor voranzutreiben, ist es wichtig, dass das Laborpersonal über die notwendigen digitalen Fähigkeiten verfügt. Schulungen und Weiterbildungsmaßnahmen sollten angeboten werden, um sicherzustellen, dass das Personal mit den digitalen Werkzeugen und Technologien vertraut ist und sie effektiv nutzen kann.

Diese Ansätze können dazu beitragen, die Digitalisierung im Labor voranzutreiben und die Effizienz, Genauigkeit und Produktivität der Laborarbeit zu steigern. Es ist wichtig, die spezifischen Anforderungen und Ziele des Labors zu berücksichtigen und geeignete digitale Lösungen zu wählen, um die bestmöglichen Ergebnisse zu erzielen.


SYSTEMLANDSCHAFT IM PRÜFLABOR

Enterprise Resource Planning System (ERP)

Unterstützung der Ressourcenplanung und diverser Arbeitsabläufe des gesamten Unternehmens (z.B. SAP S/4HANA).

Laboratory Information Management System (LIMS)

Unterstützung der Arbeitsabläufe und transparente Verfolgung der Proben über den gesamten Bearbeitungszyklus in probenorientierten Laboren mit festgelegten Arbeitsabläufen (z.B. LabWare LIMS (LabWare), STARLIMS, SampleManager LIMS (Thermo Fisher)).

Laboratory Execution System (LES)

Spezialisierte Variante des ELN zur Unterstützung und Dokumentation von Labortätigkeiten gemäß Arbeitsanweisungen in probenorientierten Laboren mit festgelegten Arbeitsabläufen (z.B. STARLIMS LES)

Chromatography Data System (CDS)

Steuerung von Chromatographen sowie Erfassung und Auswertung der Chromatographiedaten (z.B. Waters Empower, Chromeleon (Thermo Fisher), LabSolutions (Shimadzu))

Laborgeräte (DEV)

Unterstützung der Probenvorbereitung und Durchführung der Probenanalyse direkt oder via Zwischenschicht (z.B. Waagen, Chromatographen (LC/GC), Autoklaven, pH-Meter, IR-Spektrometer)

Monitoring System (MON)

Kontinuierliche Überwachung von klimatischen Umgebungsbedingungen wie Feuchte und Temperatur (z.B. testo Saveris 2, Rotronic Monitoring System (ROTRONIC))

Scientific Data Management System (SDMS)

Archivierung von Daten aus anderen Laborsystemen, Ermöglichung einer zentralen Datenspeicherung und Unterstützung bei der Datenanalyse (z.B. Thermo Scientific SampleManager SDMS, NuGenesis SDMS (Waters), STARLIMS SDMS, LIMS-Software (Thermo Fisher))

Elektronisches Laborjournal (ELN)

z.B. LabWare ELN (LabWare), STARLIMS ELN, ELN-Software (Thermo Fisher)

Warum Sie sich für die DHC entscheiden sollten

Nutzen Sie unsere Erfahrung als Spezialist für die GxP Compliance:

  • Mehr als 25-jährige Expertise in der Computersystemvalidierung
  • Fundierte Kenntnisse der regulatorischen Anforderungen
  • Große Erfahrung mit den unterschiedlichsten IT-Systemen
  • Integrativer Ansatz in Bezug auf vorhandene QM-Systeme
  • Hoher Wissenstransfer
Ansprechpartner Deutschland
Matthias Bothe

Geschäftsführer & Industry Unit Manager, DHC Deutschland

Tel.: +49 681 / 93 666-0
E-Mail: matthias.bothe@dhc-gmbh.com

Matthias Bothe
Ansprechpartner Schweiz / Österreich
Carsten Buri

CEO sowie Director Sales & Marketing, DHC Schweiz

Tel.: +41 78 60 73 294
E-Mail: carsten.buri@dhc-ag.ch

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