UDI-Seminar des Dachverbands Schweizer Medizintechnik FASMED

3. November 2015

Expertise zum Thema Unique Device Identification (UDI) ist ein Muss für Medtech-Hersteller und dernen Zulieferer. In den USA besteht für Klasse III-Produkte – und ganz aktuell seit September 2015 auch für ausgewählte Klasse II-Produkte sowie Stand-alone-Software – bereits eine UDI-Pflicht. Aber auch im CE-Markt lässt diese nicht mehr lange auf sich warten. Es wird also Zeit zu handeln.

Am zweiten UDI-Seminar vom Fasmed, dem Dachverband Schweizer Medizintechnik, können Vertreter von Medtech-Unternehmen am 19. November 2015 in Olten ihr Wissen auf den neusten Stand bringen. Teilnehmer erfahren alles Nötige über Management, Logistik, Labeling, Traceability, Product Management etc. und profitieren von den Erfahrungen namhafter Firmen wie Biomet, Biotronik, Roche Diagnostics und Zimmer sowie anderer Organisationen und Spezialisten.

UDI managen und Synergien mit der Logistik nutzen

Mit der Einführung von UDI gibt es für die Unternehmen viel zu tun: Vom Produktdesign und -labelling über Logistik, IT und Ressourcenplanung (ERP) bis zu Legal & Compliance müssen Prozesse, Systeme, Dokumente und Formulare angepasst, Handbücher aufdatiert sowie die Datenbanken bewirtschaftet werden. Neben Vertretern von Global Playern wie Biotronic berichten auch solche von KMU wie Cendres +Métaux über ihre Erfahrungen und zeigen den Teilnehmer wie sie UDI effizient managen und Synergiepotenzial in der Logistik nutzen.

UDI-Unterschiede zwischen Europa, China und den USA

Markus Wälti vom Schweizer Heilmittelinstitut Swissmedic äußert sich zudem über den Stand der Umsetzungsplanung – auch zu Eudamed 3 (European Database on Medical Devices) in der Schweiz. Derweil zeigt Dr. Ina Trapp vom international tätigen Konzern Roche Diagnostics auf, wie weit die Fortschritte in Europa und in China gediehen sind und wo Differenzen zu den USA bestehen. Ferner dürfen Teilnehmer Antworten auf folgende Fragen erwarten: Wie lässt sich der GS1-Standard am besten implementieren? Wie können neben Medtech-Firmen auch Einkaufsgenossenschaften UDI nutzen? Und wie lässt sich die Crux mit der Wieder-Inverkehrbringung lösen?

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