"Industrie 4.0 in der Medizintechnik" – 7. Tuttlinger MedTech-Forum

4. August 2015

Industrie 4.0 ist das vorherrschende Schlagwort unter den wirtschaftsinformatischen Trends. Setzen sich bereits große Produktionsunternehmen der Fertigungsindustrie vertiefend mit dem Technologiekonglomerat der Industrie 4.0 auseinander, befindet sich das Verständnis und die Ausarbeitung potentieller Anwendungsfelder für Industrie 4.0 bezüglich der Medizintechnikbranche noch in den Kinderschuhen.

Die Vorteile, die Industrie 4.0 mit sich bringt, klingen hierbei jedoch vielversprechend. Insbesondere intelligente Technologien wie die sog. Cyber-Physischen-Systeme, die im übergeordneten Konzept der „Smart Factory“ mit vernetzten Arbeitsstationen münden, eröffnen der Medizintechnik potentielle Anwendungsfelder im modernen Umgang mit Containersystemen, automatisierter Chargenverwaltung, Serialisierung, Traceability über die gesamte Wertschöpfungskette hinweg oder in der Anwendung echtzeitnaher Qualitätssysteme.

In Konsequenz können zum einen niedrigere Komplexitätskosten insbesondere bei kleinen Losgrößen und zunehmender Variantenverwaltung realisiert werden. Zum anderen führen niedrigere Fehlerquoten von  Maschinen aufgrund von Echtzeitüberwachungen zu geringeren Durchlaufzeiten und effizienteren Wartungsintervallen. Für die Medizintechnik gilt es hier, die Anforderungen und Erwartungen der Industrie 4.0 auf die jeweiligen Produktionsprozesse in skalierbare Lösungen umzusetzen, um kostensparend flexibler und näher am Markt produzieren zu können.
So stehen im Potentiale und Herausforderungen der Industrie 4.0 für die Medizintechnik im Zentrum des diesjährigen Tuttlinger MedTech-Forums am 17. September mit Fach- und Praxisvorträgen des Fraunhofer Instituts, der SAP, Harting, Endress & Hauser, SPECTARIS und Reusch Rechtsanwälte.

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